Vereinsleben
Unser Verein der Blumen und Gartenfreunde in Kirchheim-Heimstetten ist ein lebhafter Verein mit unternehmungslustigen Mitgliedern und vielen gemeinsamen Aktivitäten.
Wir unternehmen so einiges – von Besuchen von Gartenschauen, besonderen Gärtnereien bis zur gemeinsamen Pflege des Gartens des historischen Meilerhauses. Und natürlich haben wir auch einen Stammtisch – jeden 1. Mittwoch im Monat ab 19.00 Uhr im Gasthof Neuwirt in Kirchheim, bei dem auch Gäste und Interessenten herzlich willkommen sind.
Ehrenamtsbörse am 18.04.2026
Am Samstag den 18. April 2026 waren wir als Aussteller auf der Ehrenamtsbörse in Kirchheim.
Um das Interesse an unserem Verein zu wecken, haben wir ihn mit Informationsmaterialien, Zeitschriften und eine Fotowand , mit vielen bunten Fotos aus unserem Vereinsleben, bestückt. Daneben gab es noch verschiedene Wissensstationen für die Besucher. Da gab es Fühlsäckchen, gefüllt mit verschiedenen Materialien, eine Körnerratestation und ein Wissensrad, bei dem das botanische Wissen, abgefragt wurde. Bei richtiger Beantwortung gab es zur Belohnung Samentütchen, Süßigkeiten oder selbstgezogene Pflänzchen ( Sonnenblumen oder Cosmea).
Alle teilnehmenden Besucher hatten viel Spaß bei der Lösung der Fragen und so ergaben sich auch viele interessante Gespräche über unseren Verein und mit den anderen Ausstellern.
Irmi Summerer & Evelyn Zahler
Fahrt zur LGS Freyung am 20.6.23
Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Bayerischen Waldes liegt die LGS Freyung. Auf dem „Burg- und dem Geyersberg“ hat man auf relativ kleiner Fläche eine abwechslungsreiche Gartenschau geschaffen. Empfangen wurden wir mit einer künstlichen Nebellandschaft, was bei dem heißen Wetter eine willkommene Abkühlung schaffte.
Artenschutz, Naturschutz und Nachhaltigkeit sind stetig wiederkehrende Themen in den einzelnen Gartenzimmern. Granit, Holz und Glas, der Reichtum des bayerischen Waldes, dominiert bei den verwendeten Materialien.
Kunstobjekte säumen den Weg und animieren zum Nachdenken. Erst durch unsere Führerin wurden wir jedoch auf die Bezüge mancher Objekte hingewiesen. Hier wünschten wir uns kleine Hinweise, damit Besucher ohne Führung auf die Aussagen der Objekte aufmerksam werden.
Sehr gefreut haben wir uns über die zahlreichen „Kunstwerke“, die Kinder aus den umliegenden Gemeinden geschaffen haben. Im Gegenzug haben die Macher der Gartenschau eine große Spiel- und Abenteuerlandschaft auf dem Geyersberg geschaffen.
Hatte man den Berg erklommen, erwartete den Besucher eine herrliche Aussicht auf die Hügellandschaft des Bayerischen Waldes. Bei schönem Wetter soll man sogar über das Donautal hinweg bis zu den Ostalpen sehen können. Wir hatten leider etwas diesiges Wetter.
Nach 4 Stunden waren wir geschafft, obwohl wir uns zwischendurch gut stärken konnten.
Ausmaß und Ausgestaltung lassen die Vorfreude auf die LGS in Kirchheim wachsen. Sie wird ähnlich groß sein. Berge wird es dort keine geben, aber schöne Ausblicke über das Wasser des neu geschaffenen Sees.
Noch ein paar Stimmen zur Fahrt: „Zur Landesgartenschau selbst: Die Ideen und deren Umsetzung muss man anerkennen und das Engagement der jeweiligen Mitarbeiter haben mich beeindruckt.“ „Trotz der enormen Sommerhitze habe ich immer wieder ein Plätzchen im Schatten finden können, so war unser Aufenthalt interessant und die Zeit ausreichend.“
Das i-Tüpferl war natürlich der Ausklang im wunderschönen Augustiner-Biergarten in Landshut. Der Platz unter den großen Kastanienbäumen, ein kühler Schluck Weißbier und das gute Essen – ein Highlight.
Paul Manzenrieder
Reges Interesse am Obstbaumschnitt
40 Bürger-innen kamen zum Schnittkurs der Blumen- u. Gartenfreunde Kirchheim-Heimstetten. Die ausführlichen, theoretischen und praktischen Hinweise und Erläuterungen wurden aufmerksam verfolgt.

Der Kursleiter, H. Reindl, machte die wichtigsten Regeln an einprägsamen und witzigen Merksätzen deutlich. Z.B.: Man muss bis 3 zählen können (3 Leitäste); Konkurrenz muss man ausschalten; Jeder will ans Licht und braucht Luft und manche soll man in die richtige Richtung leiten. Wenn sie mehr über den richtigen Schnitt wissen möchten, können sie sich gerne an die Blumen-undGartenfreunde Kirchheim-Heimstetten wenden.
Gesetzmäßigkeiten des Obstbaumwuchses
- Achten Sie bei der Pflanzung auf die unterschiedlichen Standortansprüche!
- Bäume haben ein Jugend-, ein Ertrags- und ein Altersstadium
- Im Ertragsstadium setzen Bäume Wuchsholz und Blüten- sprich Fruchtholz an. Beides ist im Idealfall in ausgeglichener Menge vorhanden.
- Bäume brauchen Sonne. Folge: Wachstum ist in lichtzugewandten Bereichen stärker.
- Bei Pyramidenkronen sollte ein Mitteltrieb und 3 – 4 Seitenleittriebe erzogen werden
- Fruchtholz (mit Blüten- und Fruchtansätzen) bildet sich i.d.R. an flacheren Trieben
- Höherstehende Knospen wachsen stärker wie tieferstehende Knospen. Saftwaage beim Schnitt beachten
- Winterschnitt (Februar-März) regt die Wuchskraft an.
- Sommerschnitt (ab Ende Juli) beruhigt die Neutriebbildung
- Süß- u. Sauerkirschen erst ab Mitte Juli schneiden
- Ab Laubfärbung nicht mehr schneiden. Erst wieder ab Februar
- Kein Schnitt bei Frost oder starker Hitze!
Auch auf der Homepage unseres Dachverbands werden sie fündig (www.gartenratgeber.de oder www.gartenbauvereine.org).